Miriam Wiegele

Jahrgang 1946 und von Geburt Skorpion, verfügt durch ihre Studien der Medizin, Ethnologie (Völkerkunde), Botanik und Pharmakognosie über fundierte Kenntnisse, auf deren Basis sie sich seit Jahrzehnten mit der Naturheilkunde auseinandersetzt. Ihre Spezialgebiete sind die Phytotherapie (Kräuterheilkunde), Homöopathie und Anthroposophische Medizin, aber auch fernöstliche Heilsysteme wie Ayurveda oder TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) sowie alternative Heilmethoden wie die Aroma-, Bachblüten oder Farbtherapie.
Miriam Wiegele unterrichtet in verschiedenen Institutionen eine Heilkräuterkunde, vor allem auf der Basis der Traditionellen Abendländischen Medizin und der Rationellen Phytotherapie, die für Menschen aus therapeutischen Berufen und Ärzte angeboten wird.
Als Mitglied eines Arbeitskreises der UNESCO- Nationalagentur zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes ist sie beteiligt an der Erarbeitung von Konzepten zur Erhaltung Traditioneller Heilpflanzen im Österreichischen Arzneibuch (
http://derstandard.at/druck/?id=3082796) und der Entwicklung für kräuterheilkundliche Berufsbilder in Österreich.
Darüber hinaus bietet sie über verschiedene Institutionen Ausbildungen in Aromatherapie und Bachblütentherapie an. Für Hebammen hat sie eine „Aromatherapie in Schwangerschaft und Geburtshilfe“ entwickelt, die an die besondere Situation der Schwangerschaft angepasst ist.

Im Rahmen der Salvator- Apotheke in Eisenstadt erarbeitet sie sowohl für die Apotheke als auch für die angegliederte Arzneimittelfirma Remedia Konzepte für neue pflanzliche Heilmittel wie zum Beispiel Zistrose gegen Neurodermitis, Granatapfel gegen Wechselprobleme, Salbeiblütenextrakt gegen Burn-Out- Syndrome, Wassernabelsalbe gegen Narben und noch viele andere Heilpflanzensalben zu verschiedenen Hautproblemen, Scheidenzäpfchen oder eine spezielle Frauenheilpflanzenlinie. Neu sind die Venustropfen, bei der drei Pflanzen, die nach der Signaturlehre dem Venusprinzip zugeordnet werden, Frauen helfen sollen, eine besondere Ausstrahlung und Selbstbewusstsein zu bekommen.
Daneben gibt Miriam Wiegele ihr Wissen über das Heilen nicht nur in Seminaren und Vorträgen, sondern auch in Radiosendungen (seit über 20 Jahren eine wöchentliche Live-Sendung in Radio Burgenland zu Gesundheits- und Gartenthemen), Fernsehbeiträgen und regelmäßigen Artikeln in diversen Zeitungen weiter.
Am Sender Bayern Alpha läuft seit einigen Jahren die monatliche Fernsehsendung „Im Jahreskreis mit Miriam Wiegele“, die von Miriam Wiegele nicht nur inhaltlich erarbeitet, sondern auch selber moderiert wird und zu einem Naturheilkundemagazin entwickelt, alternative Heilmethoden sowie Heilpflanzen vorstellt. Neu sind die Venustropfen, bei der drei Pflanzen, die nach der Signaturlehre dem Venusprinzip zugeordnet werden, Frauen helfen sollen, eine besondere Ausstrahlung und Selbstbewusstsein zu bekommen.
Daneben schreibt sie Bücher:
„Der Kräutergarten auf Balkon und Terrasse“, Agrarverlag und Ulmer 2000
„Duftpelargonien, Anbau, Pflege, Sorten“, Agrarverlag und Ulmer, 2000 (eine Neuauflage ist in Bearbeitung)
„Zauberpflanzen, Pflanzenzauber, Magisches, Heilendes und Praktisches, Agrarverlag und Ulmer, 2003, soll das intuitive Verständnis für die Pflanzen wecken.
„Kräuterelixiere, Die selbst gemachte Kräuterhausapotheke“, Bacopa – Verlag, 2004 zeigt auf, wie man aus Kräutern wahre Heilmittel machen kann.
„Duften oder Stinken, Die Faszination konträrer olfaktorischer Erlebnisse“, Begleitbroschüre zur gleichnamigen Ausstellung im Alpengarten, Hg. Bundesgärten Österreichs, 2005
„Geschichten von Blumen und Kräutern, Ein Märchenbuch für Jung und Alt“, Bacopa–Verlag, erweiterte Neuauflage 2008, ist ein Buch, das mit vielen Märchen, Sagen und Mythen über Pflanzen diese den Menschen wieder näher bringen soll.
„Türkische Pflanzenspuren in unseren Gärten“, 2006, Begleitbroschüre zum Türkischen Gartenbeet in Mogersdorf, Hg. Verein zur Förderung des Naturpark Raab.
„Kräuterelixiere, Die selbst gemachte Kräuterhausapotheke“, Bacopa –
Verlag, 2009 die überarbeitete und stark erweiterte Neuauflage zeigt
auf, wie man aus Kräutern wahre Heilmittel machen kann.
- Heilsames
und aromatisches Grün Band I, Die Heilkräfte all der würzenden
Pflanzen, Bacopa
- Duftpelargonien, Anbau, Pflege, sorten", Agrarverlag 2001 ist eine erweiterte Neuauflage
2010 und 2011 werden voraussichtlich folgende Bücher erscheinen:
- Heilsames und aromatisches Grün Band II, Die Heilkräfte all der essbaren Pflanzen, Bacopa
- „Kräuterheilkunde, Auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend zur praktischen Selbstanwendung“, Bacopa
- „Wege des Heilens, Heilpflanzenanwendungen in den verschiedenen Heilsystemen“, Bacopa
- „Heilende Alpenpflanzen, ein Führer für Wanderer und Bergsteiger“, Bacopa

So nebenbei schreibt sie seit Jahren auch an einem Buch „Meine Kräuterfeste, Eine Reise durch die Welt der Kräuter und Gewürze“ mit vielen Informationen über Verwendung und Heilwirkung der Gewürze und mit außergewöhnlichen Rezepten, die sie als begeisterte Köchin und Ethnologin in vielen Jahren gesammelt hat. Vielleicht wird es irgendeinmal auch fertig.
Ihr Wissen um die Kräuter setzt Miriam Wiegele auch durch die Konzeption von Kräutergärten um, wie zum Beispiel der englischen Cottage- Gärten nachempfundene Kräutergarten in Schloss Herberstein, der Gesundheitsgarten Bad Tatzmannsdorf oder der Schaugarten vom „Kräuterwirt“ in Prein/Rax. In Wolfau entstand bei einem Händler asiatischer Skulpturen ein Zen-Garten nach ihren Ideen und ihrer Schwester hat sie ganz nach dem derzeitigen Trend einen Kiesgarten konzipiert.
Im Garten der Berufsschule für Gartenbau und Floristik der Gemeinde Wien in Kagran sind immer an den Tagen der Offenen Tür folgende Gärten, die auf ein Konzept von Miriam Wiegele zurückzuführen sind, zu sehen:
- Hexengarten (zur Vorstellung der Giftpflanzen in Haus und Garten)
- Hortulus sanitatis (als Beispiel eines kleinen Klostergärtchens)
- Signaturengarten (zur Vermittlung der Signaturlehre von Paracelsus)
- Goethegarten (Goethes Lieblingspflanzen dem Garten in Weimar nachempfunden )
- Shakespeare- Garten (zur Vermittlung englischer Pflanzennamen den Dramen des Dichters nachempfunden)
- Präriegarten und Manitous Apotheke (zur Vermittlung, wie man mit trockenheitsresistenten Pflanzen Gärten gestalten kann)
- Garten der Vielfalt (zur Vermittlung der Vielfalt all des würzenden und essbaren Grüns dieser Erde)
- Heuer gibt es eine Salbeiausstellung zu sehen, bei der die globale Vielfalt der Salbeiarten zu sehen ist
In den Blumengärten Hirschstetten der Gemeinde Wien sind ebenfalls Gärten nach Miriam Wiegeles Konzept zu sehen:
- „Mexikanischer Küchengarten“, zur Vermittlung der mexikanischen Würzgewohnheiten und Pflanzen zur Stärkung der Manneskraft
- „Ayurvedische Heilpflanzen im Indischen Garten“
- „Themengarten Traditionelle Chinesische Medizin“
Dieser TCM-Garten wird sicher in seiner Art einzigartig in Europa sein. Dominiert wird er von einem Yin-Yang-förmigen Beet. Die Pflanzen sind nach Syndromen geordnet: zum Beispiel Pflanzen, die Qi regulieren, Yin oder Yang tonisieren, Feuchtigkeit ausleiten, Blut kühlen, etc. Den Blickpunkt im Westen bildet ein Hügel mit der Statue der Guanyin, der Göttin der Barmherzigkeit, flankiert von zwei Löwen ihren Begleittieren und einem Bambushain und einem Lotusbecken.
Organisation oder Mitarbeit folgender Ausstellungen:
- 1998 Blumenausstellung in der Orangerie im Schlosspark in Eisenstadt
- 2000 Kräuterschau und Pelargonienschau an der IGS (Internationale Gartenschau 2000) in Graz
- 2003 Pelargonienausstellung im Botanischen Garten in Wien
- 2005 „Stinken und Duften- die Faszination der konträren olfaktorischen Erlebnisse“ im Alpengarten der Bundesgärten in Wien
- 2006 „Heilende Alpenpflanzen und Volksmedizin“ im Alpengarten der Bundesgärten
- 2006 „Die Gewürzstraße in Kagran, von den Schluchten Kärntens bis zum Rio de la Plata, eine Reise durch die Welt der Gewürzpflanzen dieser Erde“ ( in einem bislang noch nie gezeigten Umfang wurden alle Pflanzen vorgestellt, die sich zum Würzen eignen, es gibt dazu eine ausführliche Broschüre mit Rezepten zum Nachlesen).
- 2007 „Zauberpflanzen“ im Schulgarten Kagran
Als Leiterin der Landesgruppe Burgenland der „Österreichischen Gartenbau- Gesellschaft“ bemüht sich Miriam Wiegele, die Menschen für die Vielfalt der Pflanzen zu begeistern. Im vorigen Jahr fand in ihrem Garten in Weiden/ Rechnitz eine sehr gut besuchte Gartenschau unter dem Motto „Naturschutz beginnt im eigenen Garten“ statt. 2011 wird es nach der Neugestaltung des Gartens vielleicht wieder eine Gartenschau geben.
Als Naturschutzorgan (Organ der öffentlichen Aufsicht) im Burgenland ist Miriam Wiegele bemüht, die Pflanzenschätze, aber auch die Tierwelt vor allem die Fledermäuse (als Quartierbetreuerin im Rahmen von Batlife- Österreich) einer großen Kolonie des Kleinen Mausohrs in ihrem Heimatland erhalten zu helfen und durch botanische Wanderungen den Menschen ökologische Zusammenhänge näher zu bringen.

Miriam Wiegele lebt in Wien, am liebsten aber mit durchschnittlich 10 Katzen, Mann, gelegentlich zwei Söhnen und zunehmend Enkelkindern, in einem großen Garten im Südburgenland, der als Botanischer Heilpflanzengarten zu einem „Global Village“ für Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen aus allen Teilen dieser Welt gestaltet wurde. In zwei Glashäusern kultiviert sie eine Vielzahl von exotischen Heilpflanzen und viele Pelargonienarten, ihre Lieblingspflanzen.